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Druckreif
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150 Jahre Druckhandwerk mit Leidenschaft.

Die Druckerei ist seit Gründung des Katholischen Pressvereins 1896 eine tragende Säule des Vereins. Heute hat sie sich zu einer Unternehmensgruppe entwickelt, die auf drei Standorten in Österreich und Kroatien auf den modernsten Druckmaschinen Tages- und Wochenzeitungen, Regionalmedien, Flugblätter und Prospekte konzerninterner sowie externer Kunden druckt.

Kurt Kribitz, Vorstand Styria Media Group AG Kurt Kribitz, Vorstand Styria Media Group AG

Mit unserer 30-Millionen-Euro-Investition 2019 in die Erneuerung der Drucktechnik haben wir ein klares Bekenntnis abgegeben, dass wir den Erfolg aller Printprodukte auch weiterhin unterstützen. Denn für uns als Konzern schließen sich Druck und Digital nicht gegenseitig aus, sondern sind eine erfolgsversprechende Ergänzung.



1869 Alois Karlon
1869

Die Geburtsstunde der Druckerei begann mit den Überlegungen der Brüder Karlon bei der Gründung des „Katholischen Pressvereins“ mit einer hauseigenen Druckerei durch zusätzliche Druckwerke und Aufträge Gewinne zu erwirtschaften, um somit die Verluste des Grazer Volksblatts auszugleichen. Und sie haben recht behalten. Die wirtschaftlichen Kennzahlen des Verlages wiesen bis Ende des 19. Jahrhunderts keine Überschüsse auf, somit musste auch der Verlag von den Gewinnen der Druckerei subventioniert werden.

Alois Karlon wurde im Dezember 1869 zum Direktor dieser ersten Pressvereinsanstalt bestellt.

1870 Handpresse

Das technische Equipment war bescheiden – eine große und eine kleine Schnellpresse.

1870

Am 1. Jänner 1870 wurde die Druckerei anlässlich des ersten Drucks der Neujahrsausgabe des Volksblatts mit Standort „Stainzerhof“ (heutige Sparkassenplatz / Ecke Albrechtgasse) feierlich eröffnet.

1887

Die laufende Erneuerung und Adaptierung der technischen Ausstattung war sicherlich ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Ende 1887 wurden die mittlerweile acht Druckerpressen mit Wassermotoren betrieben, damit konnte die Druckerei zu einem der leistungsfähigsten Unternehmen in Graz und der Steiermark ausgebaut werden.

1894

Gründung der Druck Carinthia

1895 Rotationsdruckmaschine
1895

Die erste hergestellte Rotationsdruckmaschine wurde gekauft. Durch die variable Apparatur und die Unabhängigkeit bei Papierformaten konnte die Produktionszeit auf sechs Stunden reduziert werden.

1899 Typograph
1899

Umstellung von Hand- auf Maschinensatz durch den Einsatz von Setzmaschinen des Fabrikats „Typograph".

1903 Schönaugasse
1903 Schönaugasse mit Blick nach Süden
1903

Mit der Übersiedelung in die Schönaugasse wurden alle Geschäftsbereiche des „Katholischen Pressvereins“ u. a. auch die Druckereien zusammengeführt.

1930 Karl Maria Stephan
1930

Mit der Bestellung von Karl Maria Stephan als Direktor des Pressvereins begann ein Reform- und Reorganisationsprozess. Die Druckerei als Motor der Unternehmung war der Startpunkt. Hier wurde in die technische Ausstattung investiert, u.a. in neue Setzmaschinen und eine neue 32-seitige Rotationsmaschinenanlage.

1930 Zeitungsrotationsmaschine
1938 Frauen im Beruf
1938

Der Frauenanteil im Druck-, Verlags- und Pressewesen war zum damaligen Zeitpunkt gering.

1938

Eliminierung des Namens Styria durch die Nationalsozialisten: Umbenennung des katholischen Pressvereins in „Pressverein Graz“ und die Druckerei in „Steirerdruck“. Zusätzlich sind alle Vereinszeitungen verkauft worden. Das Druck- und Verlagsunternehmen Leykam wurde als Monopolbetreib des NS-Regimes fixiert. Aus diesem Grund musste die große Rotationsanlage weit unter dem Wert an den NS-Gauverlag verkauft werden. Alle mit der Zeitungsherstellung beschäftigten Mitarbeiter*innen sowie Maschinen (Stereotypieanlagen) und weiteres Zubehör wurde ebenfalls vom Gauverlag übernommen.

1938 Betriebsgebäude in der Nachkriegszeit
1948 Umsatz Anzeige
1948

Nach dem Aushandeln von Kompensationszahlungen und der Überlassung einer kleineren 64-seitigen Rotationsmaschine (BJ 1924) mit dem Rechtsnachfolger Leykam konnte die Druckerei wieder neu durchstarten.

Mitte des 20. Jahrhunderts erreichten die Druckereiumsätze immer noch 30 bis 40 Prozent des Gesamtumsatzes.

Opulente Jubiläumszeitung zu 60 Jahre Kleine Zeitung im November 1964
1964

Erfolg und kontinuierliche Auflagenerhöhung der Kleinen Zeitung hat als Flaggschiff den allgemeinen technischen Fortschritt in der Styria immer wieder vorangetrieben, u.a. 1964 eine 96-seitige Schnellläufer-Rotationsdruckmaschine von Koenig & Bauer mit drei Farbwerken, eine 128-Seiten-Rotationsdruckmaschine von Koebau-Courier (1975), und dem Kauf einer Rapide 104-5 von König & Bauer mit Endlosdruckverfahren (1978).

Maschinensetzer in der Druckerei
1977

Das Bleizeitalter ging unwiderruflich zu Ende, das neue Credo hieß Lichtsatz.

Eröffnung der neuen Offset-Rotation in der Druckerei 1985
1985

Einweihung des neuen Druckzentrums der Carinthia im Stadtteil Viktring in Klagenfurt sowie die Eröffnung der neuen Offset-Rotation in der Druckerei am Standort Schönaugasse.

1986

Bei der 8. Ordentlichen Generalversammlung des katholischen Pressvereins wurde mit dem Kauf eines 40.000 Quadratmeter großen Grundstückes der Grundstein für den neuen Standort der Druckerei gelegt.

1992

Der neue Standort der heutigen Druck Styria wurde mit dem Staatspreis in Gold vom Bundesministerium für Wirtschaft ausgezeichnet und beherbergt die damals modernste österreichische Druckmaschine.

Druck Carinthia - 2002
2002

Grundsteinlegung für das neue Carinthia-Druckzentrum in St. Veit an der Glan.

2003 Titelblatt Večernji List
2003

Mit der Übernahme von 98 Prozent der Anteile der Tageszeitung Večernji list im Juli 2001 wurden auch die Dazugehörige Druckerei und die Werbeagentur mitübernommen. Die Tiskara Zagreb (die Druckerei) hat mit Jahresbeginn 2003 ihren Betreib aufgenommen und hat sich in Folge zum führenden Druckereibetrieb in der Region entwickelt.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Druckmaschine der Druck Styria konnte ab Februar die Kleine Zeitung nach umfassendem Relaunch komplett in Farbe gedruckt werden.

2014

120-jähriges Jubiläum der Druck Carinthia

2003 Titelblatt Vecernji List
2017

Verlautbarung des Styria-Managements, dass insgesamt 30 Millionen Euro in die Zukunft des Zeitungsdrucks an den österreichischen Standorten investiert wird. Im Vordergrund stehen Automatisierung und effizienter Einsatz von Rohstoffen und Energie.

2019

Mit 27. Februar 2019 wurden die neuen Druckmaschinen feierlich mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft eröffnet.

Styria. Medien. Menschen

Hg. v. Johann Trummer (✝).

Friedrich Santner, Markus Mair und Matthias Opis

Hardcover, 23,4 x 30cm: 392 Seiten

ISBN 978-3-222-13639-9 Styria Verlag

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150 Jahre Styria Buch
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Modernste Druckmaschine Zielgruppengenauer Druck Druck-Weltmeister Expressauslieferung Handwerk trifft High-Tech Fair zur Umwelt Printed in Austria Alles aus einer Hand